Ausflug nach Augustusburg

01.05.2019

26 ausländische und deutsche Studenten und Angehörige der TU Chemnitz haben den Mai-Feiertag genutzt, um sich Augustusburg anzuschauen und dabei diesen wunderschönen und geschichtsträchtigen Ort zu entdecken.

Es war nach anfänglichem Regen ein schöner und sonniger erster Mai - perfekt, um sich eine weitere Sehenswürdigkeit in der Nähe von Chemnitz anzuschauen: Die Stadt Augustusburg. Sie liegt mit dem Zug nur 15 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt und ist ideal für einen Tages- oder Halbtagsausflug - sowohl im Sommer als auch im Winter.

Schön und historisch

Nachdem wir mit der Erzgebirgsbahn nach Erdmannsdorf gefahren waren, nutzten wir die 1911 zuerst in Betrieb genommene Drahtseilbahn, um den Berg hinauf nach Augustusburg zu gelangen. Augustusburg ist sowohl der Name der Stadt, als auch des 1572 erbauten Jagdschlosses, welches aufgrund seines besonderen Baustils Touristen aus der ganzen Welt anzieht. Dort gibt es neben einer Jugendherberge und verschiedenen Restaurants auch mehrere Museen und Ausstellungen, von denen beispielsweise das Kutschen- und Motorradmuseum zu nennen wären. Vom quadratisch angelegten Schloss hat man eine traumhaften Ausblick auf die den Ort umgebende Mittelgebirgslandschaft, denn Augustusburg liegt schon am Fuße des Erzgebirges.

Die Petrikirche und die Bedeutung ihres Namensgebers

Ebenfalls zu erwähnen ist die St. Petrikirche, welche sich unübersehbar auf dem Weg zum Schloss befindet und eine genau so beeindruckende, wenn auch leidtragende Geschichte aufweist. Sie wurde 1444 das erste Mal erbaut, aber in ihrer Geschichte zwei mal durch Feuer zerstört - doch jedes mal wieder Dank der beherzten Bewohner und Christen der Stadt aufgebaut, die die Kirche nicht als verloren ansahen. Das erinnert an ihren Namensgeber, Petrus. Er war ein Jünger Jesu, welcher Jesus nachfolgen wollte, doch ihn im wichtigsten Moment - als Jesus gekreuzigt wurde - drei Mal verriet und nicht zu ihm hielt. Doch für Jesus war Petrus nicht verloren. Jesus hielt weiterhin zu seinem Jünger und vergab ihm. Nach seiner Auferstehung wurde Petrus eine der wichtigsten Personen der ersten Christen. So ist Gott! Er gibt uns nicht auf, selbst dann nicht, wenn wir alles falsch machen. Jesus ist für unsere Schuld gestorben, sodass wir immer wieder einen Neuanfang machen können, selbst dann, wenn alles im Leben zerstört ist (oder uns so erscheint)!

Spaß mit der Sommerrodelbahn

Nachdem wir uns diese Sehenswürdigkeiten angesehen haben, machten wir uns schließlich zur Sommerrodelbahn auf, wo wir etwas aßen und im Anschluss den Berg hinunterdüsten. Für manche war es das erste Mal, und ein ganz besonderes Erlebnis!

Den Tag ließen wir dann mit einem gemeinsamen Abendessen in unserem Clubraum ausklingen.

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